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Der methodische Ansatz basiert auf drei Säulen:
Das Vorgehen erfolgt in drei Hauptschritten:
Bei raum+ werden in den Bauzonen liegende Reserven ab einer Fläche von
Die Innenentwicklung im Bestand (IEB) ergänzt die Übersicht über unbebaute Reserven um eine modellgestützte Betrachtung bereits bebauter Grundstücke in den Wohn- Misch- und Zentrumszonen. Dazu werden Angaben zu Grundstücken, Gebäudebestand, Nutzungsplanung sowie Bevölkerung und Beschäftigung miteinander verknüpft. Daraus lassen sich unter anderem die realisierte und die mögliche Geschossfläche, der Ausbaugrad, die Nutzungsdichte sowie theoretische und mobilisierbare Geschossflächenreserven ableiten.
In der IEB-Szenario Ansicht können zusammenhängende Grundstücksgruppen ausgewählt und Annahmen beispielsweise zur Zielzone, Nutzungsziffer, Geschosszahl, Gebäudegeometrie oder Belegung verändert werden. Der Vergleich mit der Ausgangslage zeigt die möglichen Auswirkungen auf Geschossflächenreserven sowie zusätzliche Einwohnende und Beschäftigte.
Damit die Arbeitszonen künftig haushälterischer genutzt werden können, ist neben dem Wissen über die klassischen Reserven, auch Information über die bereits bestehenden Betriebe in den Arbeitszonen wesentlich. In grösseren Arbeitszonengebieten sind auch Informationen zur Nutzung, zu den Eigentumsverhältnissen, zum Erneuerungs- und Weiterentwicklungsbedarf etc. relevant. In der raum+-Plattform lassen sich deshalb auch quantitative und qualitative Eigenschaften von Arbeitstätten und Arbeitszonengebieten erfassen.
Eine regelmässige Aktualisierung der Übersicht über die vorhandenen Siedlungsreserven ist Voraussetzung für ein aktives Flächenmanagement. Auf Basis der Übersicht lassen sich fundierte Strategien erarbeiten und flächenpolitische Ziele definieren. Ein umfassendes Flächenmanagement ist als zyklischer Prozess und als Daueraufgabe zu verstehen. Der Flächenmanagementprozess selbst lässt sich in sechs grundlegende Bestandteile gliedern und erfordert eine geeignete organisatorische Einbettung: